Radiaesthesie (Rutengehen)

Abstimmbare Wünschelrute – von der Lecherleitung bis zur H3-Antenne

Die H3-Antenne ist ein abstimmbares Antennensystem der Radiaesthesie, das auf den österreichischen Physiker Ernst Lecher zurückgeht. Basierend auf diesem System ist es mit der H3-Antenne beim Aufspüren von Strahlungen in der Radiasthesie möglich, durch wellenlängen-bezogene Aussagen die Trefferquoten deutlich zu erhöhen.

Ein Qualitätenschalter lässt bequem die Unterscheidung zwischen „induktiver“ , „halbleitender“ und „kapazitiver“ Ankopplung zu. Mit dem Polarisationsschalter mit seinen eingebauten Magneten können rechts- und linkszirkulare Strahlungen von linearpolarisierten unterschieden werden

Die Lecherleitung – das erste Hochfrequenz-Messgerät der Wissenschaft

Unter Lecherleitung wird ein Parallelleiter-System verstanden, das  von Physiker Ernst Lecher entwickelt wurde, zur Bestimmung der Länge elektromagnetischer Wellen. Ausgehend von dem physikalischen Phänomen, dass hochfrequente elektromagnetische Wellen in einem kurzgeschlossenen Zweidrahtleiter stehende Wellen bilden, eignet sich die Lecherleitung als Resonator zur Wellenlängenbestimmung. An einem Metall-Bügel (siehe Abb.) des Lechersystems wird der magnetische Anteil der HF-Welle kurzgeschlossen, also auf Null reduziert. Das Magnetfeld bildet sich hinter dem Bügel sinusförmig aus und wird in einem Abstand der halben Wellenlänge wieder einen Nullpunkt erreichen. Wird genau an dieser Stelle ein zweiter Metallbügel platziert, kann sich die elektromagnetische Welle ausbilden; andernfalls kommt es zu einem Kurzschluss und eine Resonanz in diesem System ist nicht möglich.